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Kombinierte Systeme

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Röntgeninspektions- und Kontrollwägungslösung

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Bei der automatisierten End-of-Line-Verpackung stellt die Verarbeitung inelastischer Schüttgüter – wie amorphes Siliciumdioxid (Kieselsäurepulver), mikronisierte Kunstharz-Pulver, raffinierter Zucker und Premium-Tiernahrung – spezifische rheologische Komplexitäten dar. Aufgrund der hohen Oberflächenadsorption und der geringen intrinsischen Fluidisierbarkeit widerstehen diese ultrafeinen Partikel einer gleichmäßigen Verteilung während des schnellen vertikalen Beutelbefüllens. Die resultierenden Verpackungen verlassen die Fülllinien mit instabilen inneren Massenhügeln, die typischerweise lokale Verdichtung und ungleichmäßige Füllprofile aufweisen. Wenn diese nicht konditionierten Materialmatrizen die nachgeschalteten Qualitätskontrollstationen durchlaufen, beeinträchtigen sie Präzisionsinstrumente. Variable Querschnitte des Produkts erzeugen unstetige Lastzellen-Signale und verzerren radiologische Abbildungen. Um dies zu kompensieren, benötigen Produktionsanlagen eine integrierte mechanische und sensorische Architektur, die das physikalische Material vor der Datenerfassung stabilisiert.

Systemstruktur: Die fünfstufige integrierte Qualitätskontrolllinie

Dieses System fungiert als platzsparende, mehrstufige Qualitätskontrolle. Es kombiniert die physikalische Vorbehandlung des Materials, die Prüfung auf Fremdkörper, die Gewichtskontrolle und ein kompaktes Materialhandling in einem einzigen synchronisierten Prozess.

Stufe 1: Der Höhenbegrenzer (physikalische Vorbehandlung)

Funktion: Glättet und ebnet eingehende verpackte Materialien mechanisch, bevor sie digitale Sensoren erreichen.

Technisches Ziel: Nichtfließende Pulver (wie Silica) lagern sich bei der vertikalen Verpackung naturgemäß ungleichmäßig ab und erzeugen Hoch- und Tiefstellen. Der Höhenbegrenzer ebnet den Beutel ab, um eine einheitliche Produktdicke sicherzustellen. Dadurch wird der Schwerpunkt des Materials stabilisiert und Bildverzerrungen oder „ausgewaschene“ Bereiche innerhalb des Röntgentunnels vermieden.

Stufe 2: Fremdkörpererkennung (Röntginspektionsystem)

Funktion: Scannen des stabilisierten Pakets mittels zerstörungsfreier Röntgenstrahlung.  

Technischer Zweck: Identifiziert sowohl metallische als auch nichtmetallische Verunreinigungen (einschließlich Eisenmetalle, Kupfer, Aluminium, Edelstahl, Glasscherben, Steine, Keramik und hartes Kunststoff) anhand von Dichteunterschieden. Es wandelt Dichteschwankungen in klare Graustufenbilder für eine Echtzeit-Automatisierungsanalyse um.

Stufe 3: Gewichtsprüfung (Inline-Waage)

Funktion: Überprüft unmittelbar nach dem Austritt der Verpackung aus dem Röntgentunnel die exakte Masse der Verpackung. Technischer Zweck: Erkennt Gewichtsabweichungen, um unterfüllte oder überfüllte Verpackungen bzw. fehlende Artikel zu identifizieren. Da das Produkt in Stufe 1 abgeflacht wurde, verschiebt sich das darin enthaltene Material nicht; dadurch werden Masseschwankungen über der Wägebrücke vermieden und äußerst genaue Messwerte der Lastzellen gewährleistet.

Stufe 4: Rodless-Stoßvorrichtung zur Aussortierung

Funktion: Ein einziger, zentraler Ausführungspunkt, der nicht konforme Produkte von der Förderstrecke entfernt.

Technischer Zweck: Anstelle separater Ausschussbehälter, die linearen Bodenplatz verschwenden, verbindet diese Anordnung beide Signalströme – von der Röntgeneinrichtung und der Kontrollwaage – mit einer zentralen SPS. Wenn eine Verpackung entweder den Reinheits- oder den Gewichtsschwellenwert nicht erfüllt, schiebt der stangenlose Stößel sie aus dem Produktionsstrom in den Sammelbehälter.

Stufe 5: 90-Grad-Kurvenabschnitt mit Rollen (Höhenausgleichsbrücke)

Funktion: Leitet zugelassene Produkte um eine rechtwinklige Ecke herum und führt sie nahtlos in die nachgeschaltete Produktionslinie ein.

Technischer Zweck: Verfügt über eine konstruktiv ausgelegte Abwärtsneigung, um den vertikalen Höhenunterschied zwischen der vorgelagerten Verpackungslinie und den nachgeschalteten Sammellinien sanft auszugleichen. Dadurch wird verhindert, dass Produkte umkippen, beschädigt werden oder sich stapeln – insbesondere bei begrenztem Platzangebot innerhalb der Anlage.

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